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Mal sehen, wie es wird.

Liebe Mitarbeitende, liebe Lehrende und liebe Studierende,

– mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass im neuen Semester die Möglichkeiten präsentisch zu arbeiten und sich zu entfalten wieder gegeben sind. Wir starten neu und verändert öffnen sich soziale und sachgebundene Entfaltungsräume mit einer Vielfalt von Möglichkeiten und Erfordernissen – damit sind Fragen verbunden „Wie wird es nun werden?“- „Ich kenne mich doch - wie werde ich alles bewältigen?“ Diese und ähnliche Fragen entstehen nicht nur nach durch Corona erzwungener Beschränkungen.

Die sich entfaltende Vielfalt kann sowohl Lust und Freude wecken, sich zu engagieren als auch Angst, Zurückhaltung und Selbstzweifel.
Daniel Kahnemann beschreibt in „Schnelles Denken - langsames Denken“ plastisch, wie unser emotionales Erinnerungsgedächtnis schneller reagiert als der kognitive Teil in uns. Die darin biografisch geprägten Regeln unserer Beziehungsgestaltungs“grammatik“ lenken uns unbewusst bei der Entscheidung im Spannungsfeld zwischen sachlich geregelten Strukturen und zerfließender, verwirrender Vielfalt von Möglichkeiten „Was ist gut für mich – für uns?“ Unsere ständige Aufgabe und seelische Arbeit ist es, sich situations-, person-, und sozialadäquat neu zu entscheiden, welche Möglichkeiten realisiert werden sollen und können und welche nicht.
Ressourcen dazu – also Quellen, die ermutigen, sich zu entfalten und das Leben zu bewältigen - werden meines Erachtens von innen, seelisch gespeist. Im weitesten Sinn aus der für sich erworbenen Glaubensquelle.
Als Josua (ein Anführer israelitischer Stammesgruppen) in unbekanntes Land aufbrechen muss, wird von einem Glaubenden folgender Satz Gott in den Mund gelegt „Ich will dich nicht verlassen, noch von dir weichen.“
Ich grüße Sie herzlich und wünsche uns, dass wir uns gegenseitig ermutigen, um unser Leben so bewältigend zu entfalten – wie sich die Strohblume entfaltet.
Peter Rönndahl
Studierendenpastor der ESG Flensburg,
im September 2021

Austausch darüber auf unterschiedliche Weise tut gut; deshalb lade ich ein, mittwochs zum Gemeindeabend der ESG, donnerstags zur Diskussionsrunde und an 3 Abenden zur Selbstreflexion (Näheres dazu hier auf unserer Website).